Kurzmitteilung

Ausgezählt: Das Ergebnis der Wahl zum StuPa

Vorläufige Wahlergebnisse zum Studierendenparlament

Gewinne-Verluste2015

Die ADF wird mit 19 Sitzen (+2) erneut stärkste Kraft, gefolgt von der Grünen Hochschulgruppe mit 12 (+3) und dem RCDS mit 9 (+1). Fast alle Gruppen verbessern ihr Ergebnis leicht: BGL 4 (+2), Schwarzrot-Kollabs 3 (+1), PARTEI 3 (+1).  Grund für die Zuwächse ist zum einen die erneute Vergrößerung des Parlaments. Auch die Tatsache, dass die Unabhängigen Mediziner dieses Jahr nicht zur StuPa-Wahl antraten, dürfte dabei eine Rolle spielen. Wahlverlierer ist die Juso-HSG. Sie verliert als einzige einen Sitz und ist künftig mit 6 Abgeordneten vertreten. Die LHG erlangt wieder 1 Sitz. Die zum ersten mal antretende Junge Alternative, ein Ableger der rechtspopulisitischen AfD, verpasst den Einzug ins Stupa.

StuPa2015

Der bisherige AStA aus ADF, RCDS und UM hat im neuen StuPa aufgrund des Ausscheidens der UM keine Mehrheit mehr. Eine Neuauflage des Bündnisses wäre auf die Stimme der LHG angewiesen. Zumnidest rechnerisch denkbar wäre auch ein Bündnis von ADF und GHG. An der ADF führt also wieder einmal kein Weg vorbei. Wie der neue AStA am Ende aussieht, wird sich erst in ein paar Wochen herausstellen.

StuPa05-15

StuPa-Wahlergebnis 2014

Die Stimmen sind ausgezählt. Hier die Ergebnisse:

Stärkste Gruppe ist unverändert die ADF (Arbeitsgem. Demokr. Fachschaftsmitglieder). Sie kann ihre 17 Sitze halten. Am zweitstärksten ist erneut die Grüne Hochschulgruppe (GHG) Sie verliert einen Sitz. Der RCDS hingegen gewinnt einen hinzu uns ist künftig mit 8 Sitzen präsent. Knapp dahinter, wieder mit 7 Sitzen die Jusos. Die Unabhängigen Mediziner (UM) verbessern sich auf 5 Sitze, BGL auf 2, ebenso die PARTEI. Schwarzrotkollabs sind weiterhin mit zwei, Liberale Hochschulgruppe mit 1 Sitz vertreten. Die Piraten hingegen sind nicht mehr im StuPa vertreten.
Die Wahlbeteiligung lag eigenen Berechnungen zufolge bei knapp einem Drittel.

Das Studierendenparlament ist 2014 angewachsen auf 53 Sitze. Für eine Mehrheit benötigt man folglich 27 Sitze. Die bisherige Koalition aus ADF, GHG und Juso-HSG könnte mit leichten Verlusten weiterregieren. Rechnerisch möglich wäre aber auch ein Bündnis aus ADF, RCDS und UM. An den Kräfteverhältnissen im StuPa hat sich wenig geändert. Von der Vergrößerung des Parlaments konnten sowohl das Mitte-Rechts-Lager (RCDS) als auch das linke Lager (BGL) profitieren. Es hängt also wieder alles davon ab, mit wem sich die ADF einigen kann. Wie der neue AStA am Ende aussieht, wird sich erst im Laufe der konstituierenden StuPa-Sitzung in ein paar Wochen zeigen, nachdem interne Beratungen und Sondierungsgespräche stattgefunden haben.

StuPa2014
Arbeitsgem. Demokr. Fachschaftsmitgl. 17 (+/-0)
Grüne Hochschulgruppe 9 (-1)
Ring Christl.-Demokr. Studenten 8 (+1)
JuSo-Hochschulgruppe 7 (+/-0)
Unabh. Mediziner 5 (+1)
Schwarzrotkollabs 2 (+/-0)
Basisgruppenliste 2 (+1)
Die PARTEI Hochschulgruppe 2 (+1)
Liberale Hochschulgruppe 1 (+/-0)
Piraten Hochschulgruppe 0 (-1)
Knight who say Ni 0 (neu)

Fairtrade trifft Kochduell

Schon mit dem Kauf eines Kaffees in der Mensa fängt es an, der Erwerb eines Fairtrade Produkts. Doch was steckt hinter diesem Siegel? Fairtrade – fairer Handel – leistet einen Beitrag dazu, dass die Arbeits- und Lebensbedingungen von Bauern und Landarbeitern in Entwicklungsländern verbessert werden können.

Seit Januar 2009 werden Städte und Gemeinden, die sich in besonderer Art und Weise für die Verbreitung und den Vertrieb von fair gehandelten Produkten, wie Kaffee, Schokolade und Obst, mit dem Titel „Fairtrade Town“ ausgezeichnet. Im Rahmen der Kampagne „Göttingen wird Fairtown“ organisiert das Institut für angewandte Kulturforschung das erste faire Kochduell Göttingens.

Verschiedene Teams der Georg-August-Universität werden am 5. Juni 2013 gegeneinander antreten und mit einem internationalen Drei-Gänge-Menü versuchen, die Jury aus professionellen Köchen zu überzeugen. Dabei sollen, soweit möglich, ausschließlich fair gehandelte Produkte verwenden werden. Wo dies nicht umsetzbar ist, wird auf Bio-Produkte zurückgegriffen. Göttinger Studierende sind als Zuschauer herzlich eingeladen, die verschiedenen Köstlichkeiten der Teams zu probieren und hinterher mit der Jury den Sieger zu bestimmen. Des Weiteren wird es ein vielfältiges Informationsprogramm zum Thema Fairtrade geben.

Ort der Veranstaltung ist das Ausbildungsrestaurant im „Schaltwerk am Wall“ (Lange Geismarstraße 52 – 73). Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Eintrittskarten können mit dem ermäßigten Preis von 7,50 Euro für Studierende und Schüler oder dem Normalpreis von 15 Euro unter dem Internetportal des Instituts: http://www.ifak-goettingen.de/ erworben werden.

von Eva Schwarze

Die letzte Festung fällt

Niedersachsen und Bayern schaffen die Studiengebühren ab

Von Manuela Wolbers

Am 20. Januar 2013 war es so weit. Bei der Landtagswahl in Niedersachsen hat rot-grün, wenn auch sehr knapp, die Wahl für sich entschieden. Damit war das Ende der Studiengebühren in einem der letzten beiden verbliebenen Länder besiegelt. Das einzige Bundesland, welches ebenfalls noch Bildungsgebühren verlangt hatte, war der Freistaat Bayern. Mit einem Volksbegehren versuchten Anhänger verschiedener Parteien und Gruppen ihr Bundesland ebenfalls von den Gebühren zu befreien. Vom 17. bis zum 30. Januar waren die Gegner der Campus-Maut dazu aufgerufen das Volksbegehren zu unterzeichnen. Eine Beteiligung von 10 % war notwendig, um eine Gesetzesänderung, einen Volksentscheidung oder in letzter Instanz eine Entscheidung des Bayerischen Gerichtshofes zu erreichen. Im Zuge dieser Aktion beteiligten sich 14,4 % der wahlberechtigten Bayern, insgesamt 1,35 Millionen Menschen. Mehr als genug also, um das Volksbegehren an die bayerische Staatsregierung und infolgedessen an den bayerischen Landtag weiterzuleiten.

Das erste Ziel war somit erreicht. Die Landtagsabgeordneten und insbesondere die Regierungskoalition aus CSU und FDP musste nun entscheiden, wie mit den Ergebnissen des Volksbegehrens weiter zu verfahren sei. Wie unter Anderem in der Süddeutschen Zeitung (SZ) zu lesen war, hat die CSU sich sehr schnell auf die Situation eingestellt und eine zügige Abschaffung der Gebühren angestrebt. So wäre dieser Punkt im Wahlkampf kein Negativthema gewesen sondern eher ein Pluspunkt für die Christsozialen. Doch der Koalitionspartner widersetzte sich und pochte auf einen Volksentscheid. Dieser Streitpunkt drohte zu einem Bruch der Koalition zu führen, da die CSU in Zusammenarbeit mit der Opposition die Gebühren ohne Weiteres hätte abschaffen können.

Um ein Auseinanderbrechen der Regierung so kurz vor der Landtagswahl im September zu verhindern, einigten sich die Koalitionspartner schließlich auf einen Kompromiss. Im Gegenzug für die Abstimmung gegen die Studiengebühren wurde ein Paket für die frühkindliche Bildung zugesichert, ein Thema welches der bayerischen FDP besonders wichtig war und ist. Auf dem Parteitag der Liberalen in Aschaffenburg sprachen sich schließlich 78 % der Mitglieder für die Abschaffung aus, wie die SZ berichtete. Gegner dieses Kompromisses waren unter anderem die Jugendorganisation der FDP, die Jungen Liberalen.

So hat all das Kämpfen der bayerischen FDP nichts gebracht. Bereits zum kommenden Wintersemester müssen Studierende an bayerischen Universitäten keine Gebühren mehr entrichten. Berichten der SZ zufolge soll dies die Qualität der Lehre jedoch nicht beeinträchtigen. Die Landesregierung hat bereits zugesichert, dass Geld komplett zu erstatten, so dass die Universitäten keine finanziellen Einbrüche zu befürchten haben. Für eine langfristige finanzielle Absicherung soll diese Regelung im Hochschulgesetz verankert werden. Besonders für die Unis ist dies ein Erfolg, da sie so auch längerfristig planen können. Wie die Studiengebühren dient dieses Geld ausschließlich der Verbesserung der Lehre und wie bisher können Studierende über die Nutzung paritätisch mitbestimmen. Freuen können sich jedoch nur diejenigen, welche noch ihr Erststudium absolvieren oder aufnehmen. Wie der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) bemängelt, sind das Zweitstudium und auch einige Masterstudiengänge weiterhin kostenpflichtig. Ein grundlegender Paradigmenwechsel in der Bildungspolitik sei vonnöten, so Erik Marquardt, Vorstandsmitglied des fzs. „Bildung ist ein Grundrecht und kein Faktor von Wettbewerbsideologie.“

So unzureichend der Gesetzentwurf für viele auch noch scheint, so schnell wurde dieser doch abgewickelt. Zum einen wurde die bayerische Landesregierung durch das Volksbegehren zum Handeln gezwungen und zum anderen darf auch die Wahl am 15. September dieses Jahres nicht außer Acht gelassen werden. Letzterer Punkt dürfte auf die bayerische Landesregierung insbesondere mit Blick auf den Wahlausgang in Niedersachsen beunruhigend gewirkt haben. Doch trotzdem: wo bayerische Studierenden dank oder auch trotz der christlich-liberalen Regierung bereits das letzte Mal ihre Gebühren bezahlt haben dürften, müssen die niedersächsischen Studenten unter rot-grün höchstwahrscheinlich noch zweimal ihre Gebühren entrichten. Da scheint die Sorge des niedersächsischen Landtags, dass das Geld nicht reichen könnte, fast schon absurd, wo Bayern bereits für dieses Jahr mehrere Hundert Millionen für die Bildungspolitik fest eingeplant hat.

Campusmedien auf der Praxisbörse 2013

Am Donnerstag, den 25. April findet im Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG) für alle Studierenden die Praxisbörse 2013 statt. Für Naturwissenschaftler gibt es bereits am Mittwoch, den 24. ein spezifisch an sie gerichtetes Ausstellungsportfolio im ZHG.

Dutzende von Unternehmen und Organisationen werden sich den Studierenden an ihren Ständen präsentieren, mit dem Ziel, um künftige Mitarbeitende zu buhlen. Auch eine Reihe von Studierendengruppen – darunter die Campusmedien – sind vor Ort. Parallel dazu findet im Hörsaal ZHG 007 eine Vortragsreihe statt rund um das Thema Berufseinstieg.

Besucht uns an unserem gemeinsamen Stand. Schaut euch an, was wir machen, stellt uns eure Fragen. Bei uns könnt ihr euch bereits während des Studiums auf vielen Feldern ausprobieren. Egal was ihr studiert: Ein bisschen Medienkompetenz kann in keinem Beruf schaden.