Mit dem Rotstift: AStA plant Einschnitt bei Mitteln der Lehramtsstudierendenvertretung

Die fakultätsübergreifende Lehramtsstudierendenvertretung (LSV) wird im kommenden Jahr wahrscheinlich mit deutlich weniger Geld auskommen müssen als noch im Vorjahr. Dies geht aus einer aktuellen Stellungnahme des Gremiums hervor. Demnach plant der frisch gewählte Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) die Mittel der LSV im kommenden Haushalt um 60% zu kürzen. Statt wie bisher 2500€, sollen vorläufig nur noch 1000€ zur Bewältigung aller Aufgaben zur Verfügung stehen.

Die LSV bezeichnete das Vorhaben in ihrer Stellungnahme als ungerecht und unverhältnismäßig. Nur weil es der LSV gelungen sei ihre Ausgaben in der vorangegangenen Haushaltsperiode, auf 1000€ zu begrenzen, sei dies kein Grund jenen Wert nun willkürlich als Obergrenze für künftige Mittelzuweisungen festzusetzen. Sollte die geplante Kürzung tatsächlich in dieser Form verabschiedet werden, würde dies die gute Haushaltsführung des letzten Jahres bestrafen und die Autonomie der LSV einschränken. Entscheidend hinzu komme, dass die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre mit weniger Mitteln kaum fortsetzbar sei. Der Spielraum für neue Projekte werde erheblich eingeschränkt und die Vertretung der über 2.500 Lehramtsstudierenden deutlich erschwert. Sollte der AStA jedoch Kompromissbereitschaft signalisieren, sei man jederzeit zu Gesprächen bereit.

In einer Reaktion auf die Vorwürfe bestätigte der AStA das Vorhaben, die Mittel der LSV für das Haushaltsjahr 2013 zunächst auf 1000€ festzusetzen. Mit dieser Kürzung wolle man jedoch auf keinen Fall die gute Haushaltsführung bestrafen oder die Autonomie der Lehrämtler einschränken. Im vergangenen Jahr habe die LSV von den ursprünglich veranschlagten 2.500€ weniger als 1000€ abgerufen. Die Planungen des AStA für das aktuelle Jahr hätten sich also am tatsächlichen Bedarf orientiert. In persönlichen Gesprächen mit Vertretern des Gremiums habe man die wichtigsten Fragen bereits klären können. Sollte die Lehramtsstudierendenvertretung kurzfristig zusätzliche Mittel benötigen, bestünde die Möglichkeit diese über einen Nachtragshaushalt zuzuweisen. Mittelfristig sei geplant, dass die LSV ähnlich wie die Fachschaftsräte im Haushalt automatisch Jahr für Jahr einen festen Betrag erhalte. Der AStA bedauere die Versäumnisse in der Kommunikation und vertraue auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit im kommenden Jahr.

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